E1-8

E1-8 – Interne CO₂-Bepreisung

Die Heinzel Group verwendet einen internen CO₂-Preis als Schattenpreis für Scope-1- und Scope-2-Emissionen. Dieser Preis wird parallel zur Risikoanalyse berechnet und festgelegt, die im Hinblick auf das CO₂-Kostenrisiko für das EU-Emissionshandelssystem (EU-ETS) durchgeführt wird. Der interne CO₂-Preis (ICP) zielt darauf ab, die Energieeffizienz zu fördern, Investitionen einem Stresstest zu unterziehen, Anreize für die Berücksichtigung klimabezogener Aspekte bei der Entscheidungsfindung zu schaffen, Investitionen in kohlenstoffarme Technologien zu fördern und die Strategie- und/oder Finanzplanung zu beeinflussen. Die Festlegung des Preises und der Prognosen umfasst die Konsultation einer Reihe externer Expert:innen für Energiebeschaffung und CO₂-Preismodellierung für das ETS-Kostenprognosetool.Dieser Prozess beinhaltet die genaue Beobachtung der sich stätig verändernden Zertifikatspreise im EU-Emissionshandelssystem (EU ETS), um den aktuellen Schattenpreis festzulegen und anzupassen sowie Annahmen über die zukünftigen Kosten der Zertifikate zu treffen.Konsultationen, vergangene Preisbewegungen bei Zertifikaten und „bestmögliche Schätzungen“ helfen bei der Festlegung eines Anfangspreises. Dieser wird anschließend mit dem Vorstand und auf Ebene der einzelnen Geschäftsbereiche diskutiert und überprüft. Modellierungen und bestmögliche Schätzungen der Heinzel Group deuten darauf hin, dass der Preis für CO₂-Emissionen im Laufe der Zeit steigen wird. Daher hat die Gruppeverschiedene Szenarioanalysen durchgeführt, um die potenziellen Auswirkungen zu modellieren.Aus praktikablen Gründen wird in der CAPEX-Planung meist ein statischer Preis verwendet, um die Auswirkungen der Minderung des CO₂-Risikos aufzuzeigen. In der Szenarioberechnung wird eine lineare ansteigende Preisentwicklung verwendet, um die potenziellen Auswirkungen stärkerer Preisbewegungen bis 2040 und darüber hinaus zu veranschaulichen. Auf der Grundlage dieser Bewertungen werden die Businesspläne entsprechend angepasst.