GOV-3
GOV-3 – Einbeziehung nachhaltigkeitsbezogener Leistung in Vergütungsregelungen
Seit 2023 verfolgt die Heinzel Group eine Vergütungspolitik für ihre Vorstände und Geschäftsführenden, die die Vergütung ausdrücklich an Nachhaltigkeitsziele knüpft. Dieser Ansatz verdeutlicht die Verantwortung der Führungsebene für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie. Die Bonuszahlungen erfolgen unter klar definierten Vorbedingungen, die nicht-finanzielle KPIs berücksichtigen. Dazu gehören unter anderem die Vermeidung tödlicher Arbeitsunfälle bei Mitarbeitenden sowie die vollständige Einhaltung aller geltenden Gesetze, Vorschriften und Compliance-Regeln.Zusätzlich zu den wirtschaftlichen Leistungszielen sind 30 % der variablen Vergütung an ESG- und nichtfinanzielle Kriterien gebunden. Ein wichtiger KPI ist die Veränderung der standortspezifischen CO₂-Emissionen pro Tonne Produktionsvolumen (t CO₂/t) im Vergleich zum Vorjahr. Bonuspunkte werden für Emissionsminderungen gegenüber dem Budget vergeben, wobei eine jährliche Reduzierung von 4,2 % oder mehr zu einer höheren Zielerreichung führt. Dieses Ziel entspricht den Anforderungen der Science Based Targets Initiative (SBTi) sowie dem umgesetzten Klimatransitionsplan. Weitere KPIs für die variable Vergütung sind die Verringerung der Scope-3-Emissionen und die Entwicklung der Unfallhäufigkeitsrate (Lost Time Injury Frequency Rate, LTIFR). Das Vergütungssystem wurde von der Unternehmensleitung entwickelt und vom Aufsichtsrat genehmigt.